Aufgewacht, Kroot war dran. Also erstmal ins Schnapsloch gegangen. Was das Schnapsloch eigentlich ist? Is ne Bar, nee, ne Kneipe, naja, is halt ein Raum mit nem Tisch und vielen, vielen Schnapsflaschen. Führt bei Überfüllung gerne auch zu sprachlicher Verwahrlosung. Also direkt erstmal einen getrunken, Birne, gegen die Saukälte hier.
Zu Vms gefahren, ähh... spaziert, Udo, Woolfy und den Wolf getroffen (der kleine Peter ist grad in Reha), Jugendgetränk getrunken, Beamer, Edirol P10 und Kabel geholt... Vms ist und bleibt eine Hightech Hippie Truppe! Dann weiter in einem Papierladen Aquarellpapier gekauft. Jan vom v-port getroffen. Melange getrunken, ins Studio gegangen, geraucht und geredet.
Viel geredet, viel geraucht. Wenn die Wiener nämlich was mögen, dann ist es ihr Schnitzel und das Rauchen. Da scheint dann auch die zum Klischee geronnene, alteuropäisch-morbide Melancholie durch, die man den Wienern so gerne andichtet, sich im Verweigern des Nichtrauchens allerdings klar äußert. Finde ich zumindest.
Jan hat erzählt, wie er seine Kindheit in dem Innenhof des Museumquartiers vor meiner Haustür verbracht hat. War in den 80ern ein Punktreff. Also wie Düsseldorf, bevor es inakzeptabel wurde. Außerdem: Neid ist immer angebracht, wenn man echte Großstädter trifft, die ihre Kindheit eben nicht in Trabantenstädten verbracht haben, denen selbst die Bezeichnung "Dorf" noch als zu romantisierend gelten müsste.
Punkt ist: Man musste die Gebäude hier nicht mal besetzten, man hat einfach drin gewohnt. So viel Platz gab's. U.N.G.L.A.U.B.L.I.C.H.
Habe dann die Photobeschichtung angerührt, den Dreisatz fürs Mischverhältnis angewandt, dann Stolz verspürt über die Kenntnis des Dreisatzes. Schließlich das Papier bestrichen und mit dem Projektor belichtet. Verschiedene Beschichtungen und Zeiten ausprobiert.
Also ich sag mal: Technik funktioniert, aber der Beamer (nec NP40) ist nicht der richtige, der UV filter ist zu stark. Ich brauchen nen alten Röhrenbeamer mit hohem UV anteil.
Gibt wohl verschiede ältere im MQ... ausprobieren. Schön, daß die alternative Kulturindustrie auch mal nicht der Technik hinterhetzt.
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