Spätestens seit heute ist es offiziell: ich reise wieder. Lang genug hat es gedauert, irgendetwas kam immer dazwischen, doch nun bin ich in Wien, seit 18:00 Uhr. Und werde hoffentlich genug Zeit und Ideen haben, um wieder in einen normalen Arbeitsrythmus zu kommen. Noch vor zwei Tagen habe ich die ganze Reise in Frage gestellt, und zwar nicht so sehr aus inhaltlichen Gründen (seit wann brauche ich eine inhaltliche Vorgabe?), sondern aus technischen: mein verfluchter Computer hat gebrannt. Hat man das schon gehört? Ein brennendes Macbook? Schlußendlich habe ich die Festplatte retten können und mir einen Rechner von meinem Vater ausgeliehen. Ohne Rechner nach Wien, das wäre tödlich gewesen. Sorry Wien, aber mein Rechner gehört zu mir wie der Kutscher zur Kutsche. Was nicht immer heißt, daß ich nur darauf arbeite... Und wer ist jetzt bitteschön die Kutsche?
Das mir zur Verfügung gestellte Apartment habe ich inzwischen bezogen, das Klappbett schon zum Einsturz gebracht und auch entdeckt, daß es zum Glück noch ein richtiges Bett gibt. Dann Einkaufen auf der Mariahilfer Str. im Plus, der hier Zielpunkt heisst. Dann bin ich in die Bar „Pandoras Box“ gegangen, dort habe ich mich Udo und Woolfy vom VMS getroffen und Bier getrunken. Danach in den „Salon de Projectioniste“ gegangen, mit Eva und Gerry von 4 your eye und Hannes von Lichttapete getroffen und dann den Ausstellungsraum angeschaut. Auf dem Heimweg noch eine halbe Stunde an der Donau entlang gegangen. Bis jetzt ist alles wie immer. Ich glaube, ich bin noch gar nicht da, so richtig.
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